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Das medizinische Sachverständigengutachten

Rechtsanwälte, Arbeitsrecht, Medizinrecht, Sozialrecht, Strafrecht, Verkehrsrecht, Versicherungsrecht | Seminar-Nr.:12073

Samstag, 25. November 2017, 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr
Samstag, 25. November 2017, 09:00 - 15:00

Fortbildungsveranstaltung nach § 15 FAO für Arbeits-, Sozial-, Verkehrs-, Versicherungs-, Straf- oder Medizinrecht (5 h) 

 

Medizinische Sachverständigengutachten spielen im sozialgerichtlichen Prozess eine herausragende Rolle. In nahezu allen Rechtsgebieten – vom Renten-, Schwerbehinderten-, Kranken- und Pflegeversicherungsrecht bis zur Unfallversicherung – entscheiden oft medizinische Sachverständige über den Ausgang des Verfahrens. Aber auch außerhalb des Sozialgerichtsprozesses benötigt das Gericht die Expertise medizinischer Sachverständiger (z.B. im Medizinrecht, Versicherungsrecht etc.). In dieser Situation ist es für den beratenden Rechtsanwalt unumgänglich, nicht nur die Essentiala eines „guten“ Gutachtens zu kennen, sondern seine Kenntnisse sind bereits bei der „richtigen“ Gutachterauswahl gefragt. Hinzu kommen Fragen der Mandanten, ob sie Begleitpersonen zur Untersuchung mitnehmen dürfen, ob und wie sie einer Gutachterauswahl widersprechen können (Stichwort: Befangenheit des Gutachters) und ob sie auch selbst Gutachten in Auftrag geben können (z.B. Antragsrecht nach § 109 SGG). Und wenn das Gutachten vorliegt: welche Fehler müssen wie gerügt werden (Stichwort: Revisionsverfahren bzw. Nichtzulassungsbeschwerden)?

All diese Fragen werden in dem Seminar eingehend erörtert und anhand der aktuellen Rechtsprechung beleuchtet. Dabei wird auch auf das Thema eingegangen, wie medizinische Gutachter auf Mandanten mit Migrationshintergrund reagieren und welche Konsequenzen sich hieraus für den Prozess ergeben können.

Mit Nachweis zur Vorlage nach § 15 FAO für die Fachanwaltschaften „Arbeitsrecht“ oder „Verkehrsrecht“ oder „Strafrecht“ oder „Medizinrecht“ oder „Versicherungsrecht“ oder „Sozialrecht“ (5 Zeitstunden).

Referent:

Dr. Christian Link ist Richter am Landessozialgericht Baden-Württemberg und dort als Präsidialrichter auch Leiter des Fortbildungsreferats. Er ist derzeit für das Unfallversicherungsrecht und das SGB II zuständig, war über Jahre hinweg aber auch in den Gebieten SGB V und VI (Kranken- und Rentenversicherungsrecht) tätig. Von 2006 bis 2008 war er an das Bundessozialgericht in Kassel abgeordnet. Neben seiner richterlichen Tätigkeit kommentiert er u.a. im SGB II, III und im KR (ab der 10. Auflage).

 

Preis pro Teilnehmer: 185 € 220,15 inkl. MwSt.

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Ort 
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60322
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