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Das ESUG - Grundlagen und Brennpunkte für die Beratungspraxis

Rechtsanwälte, Syndizi, Insolvenzrecht, Unternehmensjur./Syndikusanwälte, Wirtschaftsrecht | Seminar-Nr.:12106

Freitag, 8. Dezember 2017, 13:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Freitag, 8. Dezember 2017, 13:00 - 19:00

Fortbildungsveranstaltung nach § 15 FAO für Insolvenzrecht (5 h)

Inhalt:

Seit Inkrafttreten des ESUG am 1.3.2012 hat sich die Praxis rund um die Insolvenz eines Unternehmens erheblich verändert. Durch neu eingeführte Regelungen soll die Eigenverwaltung und Gläubigermitbestimmung gestärkt werden. Die Praxiserfahrungen der ersten 5 Jahre haben gezeigt, dass die Veränderungen von der Praxis angenommen werden und  bspw. die Eigenverwaltung nunmehr als Sanierungsinstrument eine nicht unerhebliche Rolle spielt.

Die durch das ESUG geschaffenen Möglichkeiten für den Schuldner aber auch die Chancen und Risiken der Gläubiger haben sich damit erheblich erweitert. Dies bringt eine tiefgreifende Veränderung der Restrukturierungberatung mit sich, welche deutlich höhere Anforderungen an den beratenden Rechtsanwalt stellt.

  • Grundlagen der Eigenverwaltung im Eröffnungsverfahren und im eröffneten Verfahren.
  • Voraussetzungen für das Schutzschirmverfahren, unter anderem die sogenannte Schutzschirmbescheinigung. Aktuelle Entwicklungen (IDW S9 ect.)
  • Besonderheiten der Eigenverwaltung bzgl. Sachwalterauswahl.
  • Möglichkeit  der Begründung von  Masseverbindlichkeiten im Rahmen der vorläufigen Eigenverwaltung.
  • Gestaltungsmöglichkeiten und Besonderheiten in der Beratungspraxis.
  • Steuerrechtliche Besonderheiten der Eigenverwaltung (§ 55 Abs.4 InsO).
  • Grundlagen der Gläubigermitbestimmung und Beratungsfelder für Rechtsanwälte.
  • Arten des vorläufigen Gläubigerausschusses.
  • Die Auswahl des Insolvenzverwalters unter Mitbestimmung der Gläubiger und Ihre Auswirkungen.
  • Haftung und Versicherung bei der Teilnahme an (vorläufigen) Gläubigerausschüssen.
  • Typische Entscheidungen im Rahmen eines (vorläufigen)  Gläubigerausschusses.
  • Grundlagen zum Rechts des Insolvenzplans.
  • Aktuelle Probleme zum Rechts des Insolvenzplans.
  • Insolvenzplan bei natürlichen Personen.

 

Referent:
Dr. Benjamin Webel, Richter am AG Ulm.
Mitautor des Kommentars zur InsO „Graf-Schlicker“ ,dem Großkommentar Küberl/Bork/Prütting, des Werks „Kommunale Forderungen in der Insolvenz“ sowie dem Handbuch zum Insolvenzplan von Brünkmanns/Thole.

                                                        

Preis pro Teilnehmer: 195 € 232,05 inkl. MwSt.

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Ort 
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Bockenheimer Anlage 36
Frankfurt am Main
60322
Deutschland

 

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